Bronchitis bei Hunden

Wenn im Winter die Temperaturen in den Keller purzeln, sind Erkältungskrankheiten wie die Bronchitis bei Hunden keine Seltenheit. Aus einem akuten kann dabei schnell ein chronisches Geschehen werden. Deshalb sollten bronchiale Erkrankungen unbedingt therapeutisch auskuriert werden.

Auch Hunde sind im Winter anfälliger für eine Bronchitis
Auch Hunde sind im Winter anfälliger für eine Bronchitis.

Wenn Hunde in der kalten Jahreszeit anfangen zu husten, ist die wahrscheinlichste Diagnose ein akuter Infekt der Atemwege. Auslöser sind oft Viren, seltener Bakterien, Allergien oder Parasiten. Kälte, trockene Luft (Heizungsluft) und ein geschwächtes Immunsystem (z.B. durch Überanstrengung) begünstigen eine Erkältung.

Symptome der Hunde-Bronchitis

Eine Erkältung zieht schnell auch die unteren Atemwege in Mitleidenschaft. Eine Entzündung der Bronchien hat die Folge, dass die Schleimhaut anschwillt und vermehrt Sekret produziert. Hunde mit akuter Bronchitis bilden daher vermehrt zähen, manchmal eitrigen Schleim und husten dementsprechend viel. Sie sind schlapp, müde und können auch Symptome wie Atemnot, Würgen und Atemgeräusche zeigen.

Grundsätzlich sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, wenn die Symptome nach 3 - 4 Tagen nicht verschwinden. Wenn Fieber zu den Symptomen hinzutritt, ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Fieber ist ein Hinweis auf eine bakterielle Infektion und sollte unbedingt mithilfe von Antibiotika bekämpft werden. Es kann sich dabei auch um eine Lungenentzündung handeln.

Ist die Hunde-Bronchitis ansteckend?

Bei Hunden ist eine Bronchitis genau wie beim Menschen ansteckend. Die Hunde-Bronchitis kann sich grundsätzlich sowohl auf andere Hunde als auch auf Menschen übertragen. Aber auch umgekehrt ist eine Ansteckung des Hundes durch Menschen möglich.

Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollten mit Erkältungsviren infizierte Hunde von anderen Hunden möglichst fern gehalten werden. Die Ansteckungsgefahr zwischen Mensch und Tier ist zwar kleiner, aber trotzdem vorhanden. Vor allem der gegenseitige Kontakt mit Speichel oder Nasensekret sollte deshalb vermieden werden.

Von der akuten zur chronischen Hunde-Bronchitis

Solange die Hunde-Bronchitis akut bleibt, ist sie gesundheitlich relativ unbedenklich. Gefährlich wird es jedoch, wenn der akute in einen chronischen Husten übergeht. Das ist der Fall, wenn die Bronchitis-Symptome wie Husten und vermehrte Schleimproduktion länger als 1-2 Wochen anhalten oder häufig wiederkehren.

Spätestens jetzt ist ein Besuch beim Tierarzt angezeigt. Denn chronischer Husten ist ein erstes Anzeichen für eine schwere Erkrankung der Hundelunge – die chronische Bronchitis. Eine chronische Bronchitis beim Hund kann ein Stadium erreichen, in der die Lunge so stark beschädigt wird, dass eine Heilung nicht mehr möglich ist.

Behandlung der akuten Bronchitis

Die akute Bronchitis beim Hund verschwindet in der Regel nach 1-2 Wochen von selbst, wenn einige Dinge beachtet werden:

  • Ein Hund mit Bronchitis sollte möglichst wenig Stress ausgesetzt werden.
  • Vermeiden Sie auch Überanstrengung, Kälte und Nässe.
  • Trockene Luft schadet den ohnehin angegriffenen Schleimhäuten des Hundes. Befeuchten Sie die Luft im Wohnraum, indem Sie ein Schälchen mit Wasser auf die Heizung stellen.
  • Eine Bronchitis sollte vollständig auskuriert werden. Schonen Sie den Hund also solange, bis die Symptome abgeklungen sind.
  • Was die medikamentöse Behandlung der Hunde-Bronchitis angeht, helfen Schleim- oder Hustenlöser, den Heilungsprozess zu beschleunigen.
  • Antibiotika kommen nur bei bakteriellen Infekten zum Einsatz

Chronische Bronchitis Hund

Die Chronische Bronchitis beim Hund

Eine Bronchitis bei Hunden, die länger als 2 Wochen anhält oder häufig wiederkehrt, ist ein Hinweis auf eine schwere Erkrankung der Lunge: die chronische Bronchitis... [ mehr ]

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